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Qualifiziert für die Fotografie der Zukunft: Neue Studienrichtung Camera Arts an der Hochschule Luzern

Innert weniger Jahre sind analoge Aufnahmetechniken fast völlig vom Markt verschwunden: Fotografie im 21. Jahrhundert ist «digital-borne» und verändert damit die fotografische Arbeit wie auch deren Rezeption. Die Hochschule Luzern – Design & Kunst bietet neu ab Herbst 2012 die Studienrichtung Camera Arts an, die diese Entwicklung aufgreift.

Dank der digitalen Fotografie werden Bilder heute innert Sekunden produziert, verändert und übers Internet in alle Welt verbreitet. Durch Web-Plattformen und soziale Netzwerke sehen sich Bild-Autorinnen und -Autoren einem Markt gegenüber, der stets neue Kommunikations und Erzählstrategien verlangt. Die Hochschule Luzern bietet ab kommendem Herbst die neue Studienrichtung Camera Arts an, die Studierende befähigt, mit den neuen Entwicklungen Schritt zu halten: «In unserer Ausbildung ist die Kamera nicht nur Werkzeug, sondern wird auch als Konzept digitaler Ausdrucksformen verstanden, die es zu hinterfragen und zu nutzen gilt», erläutert Vizedirektorin Ursula Bachman. Im dreijährigen Bachelor-Studium mit dem Abschluss in visueller Kommunikation werden die Studierenden mit traditionellen und neuen Anwendungen vertraut gemacht und in digitale Produktionsketten eingeführt. Im Fokus steht auch das multimediale Zusammenspiel von Kamera, Ton, Text, Licht und Bewegung. Im letzten Jahr konzentrieren sich die Studierenden in Praxisprojekten auf die Entwicklung medienübergreifender Konzepte auf künstlerisch-gestalterischer Ebene.

Handwerk und künstlerischer Ausdruck für verschiedene Berufsfelder
Das im Studium Camera Arts vermittelte Know-how in den Bereichen Dokumentation, Didaktik und Kunst ist gefragt und kommt in verschiedenen Medienkontexten – von Print bis hin zu Social Media – zur Anwendung. «Absolventinnen und Absolventen können im Journalismus, in der berichtenden Fotografie, in Kommunikationsabteilungen von Unternehmen und Verwaltungen, in Museen sowie Kulturinstitutionen tätig sein oder auch freischaffend künstlerisch arbeiten », so Ursula Bachman.

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